Der Austausch und die Speicherung personenbezogener Daten sind Bestandteil der Nutzung vieler Internetdienstleistungen, ob beim Einkauf über einen Webshop oder bei der Online-Buchung eines Termins in einer Arztpraxis. Wichtig ist, dass diese Daten in sicheren Händen und vor Missbrauch geschützt sind. Ab Mai 2018 wird der Austausch personenbezogener Daten im Rahmen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) neu geregelt. Die DSGVO schreibt dabei u. a. das Einholen einer verständlich formulierten Einwilligung der betroffenen Personen, ein Widerspruchsrecht und eine Informationspflicht bei Weitergabe der Daten vor. Es bedarf daher einer Technologie, die sowohl Bürgern als auch Unternehmen einen möglichst sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten ermöglicht und die Anforderungen der DSGVO erfüllt.

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Bei Transaktionen im Internet, sei es ein Einkauf, eine Überweisung, ein Grundstücksverkauf oder ein Vorgang bei einem Versicherer, sind die manipulationssichere Übertragung und Speicherung von Daten oder Geld von zentraler Bedeutung, insbesondere um Betrug zu vermeiden. Daher ist eine vertrauenswürdige Lösung notwendig, mit der die jeweilige Transaktion transparent nachvollzogen werden kann. Klassischerweise erfolgt dies über die Dokumentation des Austauschs, z. B. im Falle von Geld, bei einer Mittlerinstanz wie einer beteiligten Bank. Doch jede zwischengeschaltete Instanz birgt das Risiko, manipuliert zu werden. Aus diesem Grund werden alternative vertrauenswürdige und vor allem manipulationssichere Speicher benötigt.

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Daten sind der Rohstoff unserer Zeit und werden heute in allen Lebens- und Geschäftsbereichen erfasst und gespeichert. Durch ihre Auswertung erhofft man sich quer durch alle Branchen, bislang verborgene Erkenntnisse zu gewinnen und Zusammenhänge aufzudecken. Die Datenanalyse soll helfen, bisher unvorhersehbare Ereignisse präzise zu prognostizieren oder ganz neue Produkte und Dienste ermöglichen. Kurzum: Daten werden zum zentralen Wertschöpfungsfaktor und zum Treibstoff der wirtschaftlichen Entwicklung.

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Hochautomatisierte Maschinen setzen Teile verschiedener Zulieferer zu Produkten zusammen. Diese sind teilweise sogar auf individuelle Kundenwünsche angepasst – so sieht die industrielle Produktion von heute aus. Der Auswertung und Nutzung der in der Fertigung entstehenden Daten kommt dabei eine immer größere Rolle zu. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt SAKE – Semantische Analyse Komplexer Ereignisse, das eine Plattform zur Verwaltung und Auswertung von industriellen Sensordaten entwickelt.

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Die Sequenzierung des menschlichen Genoms und die Auswertung der entstehenden Daten bieten große Chancen für die medizinische Forschung, zum Beispiel um die Entstehung von Erbkrankheiten oder immunologischen Erkrankungen besser zu verstehen. Die Sequenzierung des menschlichen Genoms gehört bereits zum Standard an deutschen Forschungseinrichtungen, nachdem das internationale Humangenomprojekt im Jahr 2001 die vollständige Sequenzierung des menschlichen Genoms verkündet hat. Dr. Christina Kratsch, Data Scientist bei der Comma Soft AG und Projektleiterin bei FASTGenomics berichtet über die Datenalayse von Zellen.

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Open Data-Anwendungen beginnen erst jetzt im Leben vieler Bürger eine Rolle einzunehmen. Institutionen und öffentliche Träger bedienen sich des Themas zunehmend. Weiteren Anbietern oder Teilnehmern den Zugang zu offenen Daten zu verdeutlichen, bedarf der intensiven Förderung des Verständnisses für die
Bereitstellung der Daten in gemeinsam zu verwendenden Daten-Hosts.

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Wie komme ich wann wohin – und wie lange dauert es? Die Frage nach dem effektivsten und effizientesten Weg beschäftigt uns jeden Tag und ist auch für reibungslose Abläufe in der Wirtschaft entscheidend. Vorrübergehende Hindernisse – ob Staus, Zugausfälle oder Verspätungen – erschweren den Weg von A nach B genauso wie längerfristige Baustellen oder Umleitungen. Um die individuelle Fortbewegung verbessern zu können, muss die Vielzahl an Mobilitätsangeboten noch stärker aufeinander abgestimmt werden. In diesem Zusammenhang nutzt das im Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt „SD4M – Smart Data For Mobility“ große Datenmengen, um flüssige Reiseketten zu erstellen und dem Kunden anzubieten. Ingo Schwarzer, Chief Digitalist bei der DB Systel GmbH und Konsortialführer des Projekts SD4M, erklärt das Vorgehen.

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Mit dem Bus zum Bahnhof und mit dem Zug in die nächste Stadt, dann mit dem Mietwagen zum Reiseziel, anschließend mit dem Flugzeug und dem Taxi wieder zurück: Für eine Reise von der Haustür zum endgültigen Ziel sind meist mehrere Transport- bzw. Beförderungsmittel nötig. Der Anspruch, eine kontinuierliche Reisekette zu gewährleisten, stellt den Mobilitätssektor jedoch vor diverse Herausforderungen. Smart-Data-Technologien, wie sie das Projekt „SD4M – Smart Data for Mobility“ entwickelt, können zukünftig Mobilitätsdienstleistern beim Optimieren ihrer Prognosen und Planungen helfen und den Reisenden ihren Weg zu erleichtern.

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Die Verkaufszahlen im Onlinehandel steigen stetig an und aktuelle Prognosen zeigen kein Ende dieses Trends. Der Wunsch der Kunden nach schnellerer und personalisierter Zustellung stellt Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Crowdsourced Delivery zeigt einen Weg auf, den klassischen Lieferdienst effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Im Projekt ExCELL wird Crowdsourced Delivery als eine datengetriebene Lösung zur Optimierung der innerstädtischen Logistik evaluiert.

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