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Smart Data für den Flughafen von morgen: Seit 2015 profitiert der Stuttgarter Flughafen von der Datenanalyse zahlreicher Energiedaten, die von rund 10.000 Sensoren über alle energierelevanten Anlagen verteilt kontinuierlich gesammelt werden. Dr. Daniel Zech, Senior Consultant bei der Fichtner IT Consulting AG und Konsortialführer des Smart-Data-Projekts SmartEnergyHub über das Datennetz am Stuttgarter Flughafen.

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Abbildung 1: das Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ des BMWi

Die Bezeichnung von Daten als „Rohstoff des 21. Jahrhunderts“ ist inzwischen weltweit zum geflügelten Wort geworden. Grund dafür ist das enorme Potenzial, das Daten zur Steigerung des globalen Wirtschaftswachsums und der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zugeschrieben wird. Besonders vielversprechend ist dabei die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung großer, bereits erfasster Datenbestände, auch „Big Data“ genannt. Dabei werden enorme Datenmengen aus vielfältigen Quellen gesammelt und ausgewertet und anschließend wirtschaftlich nutzbar gemacht. Um nur einige Zahlen zu nennen: Studien prognostizieren einen rasanten Anstieg des weltweiten Umsatzvolumens durch Big Data auf über 50 Mrd. Euro bis zum Jahr 2017, sechs Mrd. Euro davon entfallen allein auf Deutschland.

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Zunehmend mehr Sensoren in Maschinen und Anlagen sowie die weite Verbreitung von Remote-Plattformen verändern die Basis, auf der Unternehmen ihre Services anbieten. Im Zuge von Industrie 4.0 und des Internets of Things (IoT) entdecken immer mehr Unternehmen das Potential, auf Basis dieser Daten neue Service-Produkte anbieten zu können. Viele Unternehmen generieren aber mehr Daten, als sie speichern, korrelieren und analysieren können. Da die Daten schnell und in großen Mengen erzeugt werden, können Unternehmen häufig nicht schnell genug reagieren, um die Informationen in Smart Services zu verwandeln. Der hier vorgestellte Technologieansatz auf einer flexibel skalierbaren Plattform kann riesige Datenmengen (Volume) sehr schnell (Velocity) in einer einheitlichen Architektur verarbeiten.

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Erfolgreiche Unternehmen sollten ihre Kunden kennen, doch deren Bedürfnisse und Erwartungen ändern sich ständig. Die Veränderung ist zudem schwer vorhersehbar, denn Menschen reagieren regional unterschiedlich auf Ereignisse und Entwicklungen. Daraus können sich regionale Trends entwickeln, die für Unternehmen relevant sein könnten. Eine Smart-Data-Plattform soll Einzelhändlern und Infrastrukturprovidern dabei helfen, ihre Kundschaft richtig einzuschätzen. So können sie Waren- Leistungsangebot, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit kundengerecht anpassen. 

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Fachkräfte für Smart Data- Bedarfe heute und morgen – 2016-07-20 10-08-44

Die Begleitforschung des Smart-Data-Technologieprogramms hat eine Umfrage gestartet, um den konkreten Kompetenzen- und Fachkräftebedarf speziell im Bereich Smart Data in Deutschland zu erheben. Wissenschaftler/-innen und Praktiker/-innen im Bereich Digitale Technologien sind aufgerufen, daran teilzunehmen.

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Impressionen vom Workshop

Medizinische Daten können Leben retten – im Unglücksfall vor allem das eigene. Wie können diese sehr persönlichen Daten sinnvoll und flächendeckend genutzt werden und ist etwa ein „Datenausweis“ denkbar, der im Bedarfsfall die Nutzung der Daten trotz des engen Datenschutzes ermöglicht? Diese und andere Fragen wurden auf dem Workshop „Smart Data im Gesundheitswesen: auf dem Weg zu einer gemeinsamen Roadmap“ am Rande der conhIT, der größten Messe für Gesundheits-IT in Deutschland, diskutiert.

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Lange Staus, verstopfte Zubringer und Mangel an Parkplätzen: Die Verkehrslage in deutschen Städten raubt vielen Autofahrern den letzten Nerv – und sie ist zugleich teuer. Denn sie kostet gerade Unternehmen wie Handwerksbetrieben oder Dienstleister, die jeden Tag auf den Straßen unterwegs sind, Zeit, Kraftstoff und damit viel Geld. ExCELL, eine Smart-Data-basierte Serviceplattform soll den Verkehr nun steuern.

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Das größte Potenzial für Big-Data-Technologien liegt in den Anwendungsbereichen Mobilität und der Industrie und die größten Herausforderungen in der Gesundheitsbranche sowie in der IT-Sicherheit und beim Datenschutz. Das geht aus der Studie „Smart Data Business“ hervor, die die Smart-Data-Begleitforschung gemeinsam mit dem Business Application Research Center (BARC) und dem Bundesverband der IT-Anwender (VOICE) durchgeführt hat. Für die Studie wurden in einer Online-Umfrage 340 IT- und Businessmanager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Einsatz von Big Data in ihrem Unternehmen und ihrer Organisation befragt.

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Unternehmen speichern ihre Daten zunehmend in externen Cloud-Systemen ab. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn auch das Finanzamt, die Versicherung oder das Krankenhaus personenbezogene Daten in der Cloud verwalten? Hier sind neue Sicherheitskonzepte und international gültige Datenschutzvorkehrungen dringend nötig. Das Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ arbeitet an Lösungen.

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