Open Data in Deutschland

Von Smart Data Begleitforschung Vor 3 WochenKeine Kommentare
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Open Data – eine Definition

(aus „Open Data in Deutschland“ der Fachgruppe Wirtschaftliche Potenziale & gesellschaftliche Akzeptanz)

Die Bezeichnung „Open Data“ steht für die Vision, dass Wissen im Interesse der Allgemeinheit für jeden zur freien Verfügung steht, ohne Einschränkung durch Urheberrechte, Patente oder andere Faktoren, die die Datennutzung begrenzen. Häufig bezieht sich „Open Data“ auf Datenbestände der öffentlichen Verwaltung, obwohl der keinen Bezug zur Art und zum Herausgeber der Daten hat. Hier sollte zur genaueren Abgrenzung der Daten öffentlicher Einrichtungen von anderen, ebenfalls dazugehörigen Datensätzen wie beispielsweise denen von Unternehmen aus der Privatwirtschaft, Hochschulen oder Non-Profit-Einrichtungen der Begriff „Open Government Data“ eingesetzt werden.

Grundsätzlich ist Open Data als Bewegung zu verstehen, aus der sich in den vergangenen Jahren nun auch konkretere Definitionen herausgebildet haben. „Open Data“ Datensätze erfüllen die folgenden  Voraussetzungen:

1. technische Offenheit, d. h., die Datensätze müssen in einem maschinenlesbaren und standardisierten Format vorliegen, und

2. rechtliche Offenheit, d. h., die Datensätze können explizit lizenziert werden, um kommerzielle und nichtkommerzielle Nutzung ohne Einschränkungen zu erlauben.

In diesem Zusammenhang setzt sich die gemeinnützige Stiftung Open Knowledge International für die Förderung und Stärkung von Bürgerrechten in der digitalen Gesellschaft ein, mit einem starken Fokus auf Informationsfreiheit, offene Daten, offene Wissenschaft und offenes Regierungshandeln.


 

Im Rahmen der Begleitforschung des Technologieprogrammes „Smart Data – Innovationen aus Daten“ hat sich die Fachgruppe „Wirtschaftliche Potenziale & gesellschaftliche Akzeptanz“ eingehend mit „Open Data“ auseinandergesetzt und verschiedenste Aspekte und Implikationen der Thematik beleuchtet. Basierend auf der Arbeit der Fachgruppe ist die Publikation „Open Data in Deutschland“ erschienen. „Open Data“ ist ein Thema von wirtschaftlicher, politischer und auch gesellschaftlicher Relevanz. Daher möchten wir die Publikation der Fachgruppe aufgreifen und hier in nächster Zeit ausgewählte Beiträge daraus veröffentlichen.

Heute gibt der Beitrag von Nicolas Zimmer von der Technologiestiftung Berlin einen Vorgeschmack auf das Thema. Außerdem steht die gesamte Publikation „Open Data in Deutschland“ hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Zum Beitrag „Offene Daten für eine smarte Gesellschaft“ von Nicolas Zimmer.

Auch Dr. Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sprach auf den Big Data Days im April 2018 über die Wichtigkeit, Zugang zu Daten von besonderer Bedeutung zu gewährleisten. Bund und Länder seien hier gefordert.

Zum Beitrag „Digitalisierung ist mehr als nur die Technologien“ von Dr. Andreas Goerdeler. 


Kategorien:
  Allgemein, Begleitforschung, Datenanalyse

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