Identitätsmanagement zentral denken

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Aus der Publikation „Identitätsmanagement“ der Fachgruppen „Wirtschaftliche Potenziale & gesellschaftliche Akzeptanz“ und „Sicherheit“.

Identitätsmanagement ist zentrale Aktivität im unternehmerischen Handeln. Im Zuge der digitalen Transformation gewinnt diese Aktivität weiter an Bedeutung. Da die Menge an Big, aber auch Smart Data stetig zunimmt, steigt auch der Austausch von Daten, dies sowohl intra- als auch interbetrieblich. Die Kollaboration entlang von Wertschöpfungsnetzwerken wird wichtiger und Kernkompetenzen werden gebündelt, damit kreative Geschäftsmodelle ihr wirtschaftliches Potenzial entfalten können – dies eröffnet neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Doch damit diese Wertschöpfungsmöglichkeiten auch genutzt werden, also auch tatsächlich zur wirtschaftlichen Verwertung führen – sei es durch Verfahrensoptimierung, durch mehr Kollaboration oder durch Kostensenkungen –, darf die Sensibilität für das Wirtschaftsgut Daten nicht in Vergessenheit geraten. Um einer Corporate Digital Responsibility, also der unternehmerischen Verantwortung im digitalen Wirtschaften, gerecht werden zu können, kann ein solides Identitätsmanagement helfen. Identitätsmanagement regelt den Zugang zu Infrastruktur und Daten, deren Wettbewerbswert, deren Personenbezug, deren teils ungeahntes Potenzial schützenswert sind. Identitätsmanagement ist daher als zentrale Unternehmensaktivität zu begreifen – dies bedeutet einerseits bewährte, sichere Techniken zum Identitätsmanagement einzusetzen. (Ausgewählte Technologien werden in der Publikation „Identitätsmanagement“ detailliert vorgestellt.) Andererseits bedeutet dies aber auch, den Faktor Mensch mit in die Betrachtung einzubeziehen. Das Management von Identitäten sollte bequem und einfach erfolgen, damit die Zusammenarbeit im, aber auch über Unternehmensgrenzen hinweg nicht durch technische Seiteneffekte negativ ausgebremst wird. So kann Identitätsmanagement, wenn es effektiv eingesetzt wird, richtig effizient sein. Da hin und wieder Mitarbeiter – als Faktor Mensch – eines der größten Sicherheitsrisiken darstellen, da etwa fahrlässiger Umgang beispielsweise mit Credentials (Stichwort Identitätsdiebstahl) oder vernachlässigtes Bewusstsein ernsthafter Umsetzung von Sicherheits-Guidelines IT-Sicherheitsprobleme verursachen können, ist hier die Aufgabe, Mitarbeiter für das Thema Identitätsmanagement zu sensibilisieren. Da technische – genau wie wirtschaftliche – Potenziale gerade beim Thema Identitätsmanagement eng mit dem Thema Akzeptanz einhergehen, ist bei der Konzeption, der Einführung und der alltäglichen Aktivität darauf zu achten, dass nicht komplexe Authentifizierungsvorgänge den Alltag dominieren, sondern Lösungen so integriert und genutzt werden können, dass sie für jeden Mitarbeiter gut bedienbar und erlebbar sind.

Dieser Beitrag stammt aus der Publikation „Identitätsmanagement“ der Fachgruppen „Wirtschaftliche Potenziale & gesellschaftliche Akzeptanz“ und „Sicherheit“ der Smart-Data-Begleitforschung. Dort wird beschrieben, wie sich das Identitätsmanagement mit der Zeit veränderte und welche architektonischen Anpassungen stattfanden. Außerdem werden ausgewählte Technologien detailliert vorgestellt. Am vergangenen Mittwoch veröffentlichten wir bereits zwei Beiträge aus der Publikation: zum einen den Beitrag „Sicheres Identitätsmanagement – Sichere Prozesse“, der sich mit der zunehmenden Notwendigkeit eines sicheren Identitätsmanagements befasst – sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als Grundlage zur Erstellung personalisierter Lösungen und Dienstleistungen als auch hinsichtlich rechtlicher Aspekte wie Datenschutz und Vertragssicherheit. Zum anderen erschien mit „Evolution des Identitätsmanagements“ ein Überblick über die zeitlichen Veränderungen im Identitätsmanagement einschließlich eines Blickes in die Zukunft der souverän und selbstverwalteten Identitäten. Heute folgt der Beitrag „Identitätsmanagement in einer smarten Datenwirtschaft“, der den Ansatz einer agilen Identitätsverwaltung vorstellt und erläutert wie dank eines einheitlichen Identitätsmanagements eine Plattform der Plattformen Netzwerkeffekte, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, generieren könnte. Die gesamte Publikation steht hier als kostenloser Download zur Verfügung.

Zu den Beiträgen: „Sicheres Identitätsmanagement – Sichere Prozesse“ / „Evolution des Identitätsmanagements“„Identitätsmanagement in einer smarten Datenwirtschaft“.

 

Die Smart-Data-Begleitforschung hat zudem das Identitätsmanagement-Verfahren ISÆN (Individual perSonal data Auditable addrEss) analysiert. Das auf der Blockchain-Technologie aufbauende Konzept ermöglicht einen datenschutzkonformen Austausch sowie Speicherung personenbezogener Daten und bildet damit die Grundlage für eine sichere Nutzung vieler Internetdienstleistungen. Auf Basis dieser Analyse ist ein Steckbrief über die französische Datenschutztechnologie entstanden, der hier kostenfrei zur Verfügung steht.

#Identitätsmanagement ist als zentrale Unternehmensaktivität zu begreifen – dies bedeutet einerseits bewährte, sichere Techniken einzusetzen und andererseits, den Faktor Mensch mit einzubeziehen. https://bit.ly/2QOpWha Klick um zu Tweeten
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